Das passiert in den ersten Wochen der Schwangerschaft

Junge glückliche Frau

Der Körper bereitet sich in der ersten und zweiten Schwangerschaftswoche auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Die Hormone stimulieren die Eizellen und regen sie zur Reifung an.

Die ersten Anzeichen

Es ist sehr unterschiedlich, wie sich eine Frau während der Befruchtung einer Eizelle fühlt. Manche Frauen berichten, sofort gemerkt zu haben, dass sie sich in anderen Umständen befinden.

Andere Frauen müssen auf die sogenannten sicheren Schwangerschaftsanzeichen warten, bevor sie etwas merken. Manchmal kann es in der Frühschwangerschaft vorkommen, dass die ersten Symptome einer Schwangerschaft auftreten.

Das sicherste Anzeichen ist, wenn die Menstruation ausbleibt.

Zeit für den Schwangerschaftstest

Die ersten 7 bis 10 Tage nach dem Eisprung – also in der 4. Schwangerschaftswoche – zeigen sich die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft deutlicher.

In dieser Zeit stellt der Körper das Schwangerschaftshormon HCG her. Die ersten sicheren Anzeichen werden von den meisten Frauen wahrgenommen.

Um ganz sicher zu sein, ist nach Ausbleiben der Menstruation ein Schwangerschaftstest sehr sinnvoll. Nach einem Test kannst du dir die Schwangerschaft von einem Gynäkologen bestätigen lassen. Einige Symptome treten bei Frauen erst auf, wenn sie die zweite Zyklushälfte erreichen. 

Welche Schwangerschaftsanzeichen können auftreten?

  • Sodbrennen und Blähungen: Es kommt vor, dass Frauen unter Sodbrennen leiden. Dies wird durch das Schwangerschaftshormon verursacht. Ein Stück Ingwer kann hier Abhilfe schaffen. Auch Blähungen können auftreten.

     

  • Die Brüste werden empfindlich: Bei 70 % bis 80 % der Frauen werden die Brustwarzen empfindlich gegenüber Berührungen. Manchmal sind sie geschwollen oder schmerzen. Die Brustwarzen können grösser und durch die verstärkte Pigmentierung auch dunkler werden. Bei Frauen, die bereits ein Kind gestillt haben, treten diese Symptome seltener auf.

     

  • Müdigkeit: Bei vielen Frauen treten häufig Müdigkeit und Erschöpfung auf. Das liegt daran, dass der Körper eine grosse Veränderung durchmacht, um ein Baby in sich wachsen zu lassen. Dies lässt meist ab der 12. Schwangerschaftswoche nach. Falls nicht, solltest du einen Arzt konsultieren und deine Blutwerte überprüfen lassen.

  • Übelkeit und Erbrechen: Die Übelkeit kann zu jeder Tages- oder Nachtzeit auftreten, viele leiden jedoch unter der berühmten Morgenübelkeit. Diese Symptome treten meistens kurz nach dem Ausbleiben der Menstruation oder in den ersten zwei Wochen auf. Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Viele Frauen leiden in den ersten drei Monaten. Andere wiederum erleben diese Übelkeit die ganze Schwangerschaft hindurch.

  • Heisshunger: Im Allgemeinen ist bekannt, dass eine Schwangere unter Heisshunger leidet. Der Körper benötigt in dieser Zeit mehr Energie und Frauen verspüren auf bestimmte Lebensmittel mehr Appetit, als auf andere. Da der Geschmackssinn sich verändert, können Frauen sich vor bestimmten Lebensmitteln ekeln, die sie vor der Schwangerschaft gerne gegessen haben. In der Schwangerschaft solltest du auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Daher ist es ratsam auf rohes Fleisch, rohen Fisch oder rohes Ei zu verzichten. Vermeide auch koffeinhaltige Getränke und Alkohol. Einige Schwangere entwickeln eine Abneigung gegen den Geruch von Zigarettenrauch.

     

  • Harndrang: Viele Schwangere müssen oft auf die Toilette. Die Ursache dafür ist die bessere Durchblutung und die hormonelle Veränderung des Unterleibs. Auch sorgt das Schwangerschaftshormon dafür, dass die Blasenmuskulatur etwas erschlafft.

  • Stimmungsschwankungen: In der Schwangerschaft werden Frauen sehr empfindlich. Ein falsches Wort oder traurige Situationen führen nicht selten dazu, dass die Schwangere den Tränen nahe ist. Diese Gefühle sind erste Anzeichen für eine Schwangerschaft und die Beschwerden können ab etwa der sechsten Woche nachlassen. Diese Achterbahn der Gefühle wird durch die hormonellen Veränderungen verursacht.  

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Achte auf eine gesunde Ernährung - und Folsäure in den ersten Wochen

In der Schwangerschaft benötigt der Körper viele Vitamine und Nährstoffe. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig. Achte auf eine ausreichende Zufuhr von Eisen, Kalzium, Magnesium und Folsäure.

Für das Wachstum und für die Zellteilung ist Folsäure sehr wichtig. Durch den Mangel an Folsäure kann es zu Schleimhautveränderungen, Blutarmut und Verdauungsbeschwerden kommen. Beim Baby kann es zu Störungen des Rückenmarks, des zentralen Nervensystems und des Gehirns führen.

In den ersten Schwangerschaftswochen ist es daher sehr wichtig täglich etwa 0,4 Milligramm Folsäure zusätzlich einzunehmen. Daher ist eine Absprache mit dem behandelnden Arzt sehr wichtig, um auf alles vorbereitet zu sein. 

Insbesondere in den ersten Wochen der Schwangerschaft ist eine ausreichende Zufuhr an Folsäure wichtig, denn diese Zeit gilt als kritische Phase der kindlichen Entwicklung.

Die erste Vorsorgeuntersuchung findet statt

Der behandelnde Arzt oder die Hebamme macht in den ersten Schwangerschaftswochen die Vorsorgeuntersuchung. Der allgemeine Gesundheitszustand der Mutter wird kontrolliert und das Geburtsdatum errechnet. 

Auch die Blutgruppe der Mutter wird bestimmt und alle Untersuchungsergebnisse werden im Mutterpass festgehalten. Der Mutterpass gibt für die zukünftigen Untersuchungen und im Falle eines Notfalls den Ärzten alle wichtigen Auskünfte, die für die Mutter und das Baby lebenswichtig sein können.

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