Die Kliniktasche für die Geburt - Unsere Checkliste

Kliniktasche für die Geburt

Die Aufregung wird in den letzten Monaten der Schwangerschaft immer grösser. Da geht gerne manches vergessen, was in den ersten Schwangerschaftswochen unwichtig erschien.

Daher ist es ratsam, die Kliniktasche lieber früher als zu spät zu packen. 

Ganz wichtig und darum hier an oberster Stelle:

Der Mutterpass sollte unbedingt dabei sein!

Dieser dient dazu, dass die Ärzte wichtige Auskünfte über die Mutter und das Kind erhalten und im Notfall Leben retten können.

Welche Tasche eignet sich als Kliniktasche?

Eine Tasche eignet sich als Kliniktasche, wenn sie:

  • Verschliessbar ist, damit nichts heraus purzelt
  • Genug Platz für den erforderlichen Inhalt hat
  • Praktische Seitentaschen hat, in denen du wichtige Dokumente schnell griffbereit hast

Ansonsten kann sie pink, grün und blau gestreift sein oder ein Leopardenmuster haben. Ob du Rollkoffer, Rucksack oder Reisetasche wählst, ist dir überlassen.

Die Kliniktasche in der 37. SSW packen

Viele denken, dass eine Kliniktasche zur Geburt fast genauso gepackt wird, wie eine Reisetasche.

In gewisser Hinsicht ist das richtig. Aber in eine Kliniktasche gehören vor allem die richtigen Dokumente und Kleider für das lang ersehnte Neugeborene.

Selbst wenn du denkst, du hast noch Zeit: Deine Kliniktasche sollte ab der 37. Schwangerschaftswoche griffbereit sein. Manchmal kann es sehr schnell gehen und die Geburt geht früher los, als geplant. Dann hast du keine Zeit mehr, um die Kliniktasche richtig zu packen.

Berücksichtige beim Packen die Dauer deines Aufenthalts

Beim Packen der Kliniktasche solltest du die ungefähre Dauer deines Aufenthalts berücksichtigen.

Wenn die Geburt ohne Komplikationen abläuft, können die frisch gebackenen Eltern meist innerhalb weniger Tage die Klinik wieder verlassen. In manchen Spitälern sogar nach wenigen Stunden.

Rechne beim Packen der Kliniktasche mit zwei Nächten Aufenthalt.

Übrigens: Auch wenn du eine Hausgeburt geplant hast, solltest du eine Kliniktasche für den Notfall packen, falls du doch noch in ein Spital musst.

Halte dich an deinen Geburtsplan

Hast du einen Geburtsplan erstellt? Dann gehört auch dieser in die Kliniktasche. 

Dort kannst du beispielsweise Folgendes festhalten:

  • Welche Geburtspositionen will ich einnehmen?
  • Wer soll die Nabelschnur durchschneiden? 
  • Will ich direkt nach der Geburt stillen?

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Beziehe deinen Partner beim Packen der Kliniktasche mit ein

Beim Packen der Kliniktasche solltest du auch an deinen Partner denken. Überlege dir, was der Partner in dieser Zeit benötigt und spreche dich mit ihm ab. 

Möchte er über Nacht bei dir bleiben? 

Wie beschäftigt er sich, wenn du dich ausruhst oder er dir gerade nicht helfen kann?

Weitere Fragen zu diesem Thema

Bei einer normalen Schwangerschaft, übernimmt die Krankenkasse die Kosten von zwei regulären Ultraschall-Untersuchungen inklusive der Ultraschallbilder.

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Im letzten Monat deiner Schwangerschaft, also etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche, wirst du alle zwei Wochen zu deinem Frauenarzt gehen. 

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Gerade zu Beginn der Schwangerschaft kann dich häufig die Müdigkeit übermannen und du fragst dich, wieso du so viel schläfst. 

(Mehr lesen)

Die Kliniktasche für die Geburt - Checkliste

Damit nun nichts vergessen geht, folgt hier unsere Checkliste:

Wichtige Unterlagen:

  • Mutterpass
  • Versichertenkarte 
  • ID oder Reisepass
  • Blutgruppenausweis
  • Familienbüchlein oder Heiratsurkunde, damit das Spital die Anmeldung des Babys erledigen kann. 
  • Eventuell eine Einwilligung zur Entnahme von Nabelschnurblut (Bitte vorher erkundigen) 

Für die Mutter:

  • Nachthemden mit Stilfunktion
  • Still-BHs
  • Warme Socken und Finken
  • Bademantel
  • Handtücher und Waschlappen
  • Bademantel
  • Necessaire mit Duschgel, Haarshampoo, Feuchttüchern, Zahnpasta und Zahnbürste, Bürste, Haargummis, eventuell einen Föhn, Bodylotion, Brustwarzencreme, Hautcreme und weiches Toilettenpapier für den Intimbereich nach der Geburt
  • Baumwoll-Slips
  • Binden
  • Kleidung für den Entlassungstag

Für die Geburt:

  • T-Shirts oder weite Hemden, in denen du gebären willst 
  • Warme Socken
  • Nach Bedarf, Lippenpflege
  • Eventuell ein kleines Kissen für die Ruhephasen
  • Haargummis oder Spangen
  • Brillenträgerinnen sollten eine Brille tragen und keine Kontaktlinsen
  • Energieliefernde Snacks, wie Traubenzucker 
  • Müsliriegel oder Kekse für den kleinen Hunger zwischendurch
  • Wasserflasche
  • Eventuell eine Kamera
  • Handy, Tablet, Zeitschriften
  • Musik für die Ruhepausen

Für das Baby:

  • Mandelöl, für eine Baby-Massage
  • 2-3 Wickelbodys in der Grösse 50/56
  • Strampler in der Grösse 50/56
  • Babyjacke in der Grösse 50/56
  • Mullwindel als Stillhilfe oder Spucktuch
  • Windeln für Neugeborene
  • Erstlingssocken
  • Baumwollhosen in der Grösse 50/56
  • Baumwollmütze
  • Langarmshirts in der Grösse 50/56
  • Wundschutzcreme

Für die Begleitperson:

  • Eine Uhr mit Sekundenanzeiger, um die Abstände zwischen den Wehen zu messen.
  • Für eine Wassergeburt auch Badekleidung
  • Essen und Trinken für die lange Wartezeit
  • Bequemes Schuhwerk
  • Leichte Bekleidung, da es in Kreissälen meist sehr warm ist
  • Telefonnummern von Familien und Bekannten

Für die Heimreise:

  • Wetterfeste Kleidung für das Baby und die Mutter
  • Babygerechter Autositz (kann am Entlassungstag mitgebracht werden)
  • Einschlagdecke
  • Kinderwagen, falls du zu Fuss nach Hause läufst
  • Ausreichend Bargeld, falls du ein Taxi benötigst

Es ist nicht immer leicht, an alles zu denken. Wir hoffen, dass dir unsere Checkliste dabei hilft, an alles zu denken.

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