Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit

Frau leidet an Schwangerschaftsübelkeit

Vor allem in den ersten drei Monaten werden knapp 80% aller Schwangeren von Übelkeit geplagt.

Da die Schwangerschaftsübelkeit zu natürlichen Schwangerschaftssymptomen gehört, kannst du nicht viel dagegen machen. Schuld ist das Schwangerschaftshormon HCG.

Darum ein kleiner Trost: An Übelkeit zu leiden, bedeutet, dass dein Körper voll auf Schwangerschaft umgestellt hat und alles so läuft, wie es sollte. 

Ist einem jeden Tag gleich schlecht wenn man schwanger ist?

Die Übelkeit erleben manche Schwangere als sehr heftig. In den ersten Wochen können sie kaum einen Bissen bei sich behalten. Andere verspüren ein konstantes Unwohlsein, müssen aber nicht erbrechen. 

Den einen Frauen ist jeden Tag gleich gleich schlecht, bei anderen ist es tagesabhängig und manche wiederum spüren gar nichts.

Auch wann das Gefühl der Übelkeit auftritt ist unterschiedlich. Manche Schwangere leiden morgens, manche nachmittags und manche abends an der Übelkeit. Hier ist nur der Unterschied normal.

Bei einigen Frauen tritt die Schwangerschaftsübelkeit nur als Reaktion auf bestimmte Lebensmittel auf.

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Was kann man essen, wenn einem übel während der Schwangerschaftszeit ist?

Der Geruch von Kaffee, den du sonst so geliebt hast, könnte bei dir jetzt schlimmen Brechreiz hervorrufen. 

Egal was du isst: Die beste Methode gegen Übelkeit ist es, die Mahlzeiten über den Tag verteilt in kleinen Portionen zu dir zu nehmen. 

Du solltest auf fettreiches und scharfes Essen verzichten und am besten ungesüsste Tees oder Wasser trinken. 

Bewährte Lebensmittel gegen Schwangerschaftsübelkeit sind: 

  • Mandeln
  • Ingwer
  • Zwieback
  • Ungezuckerte Kekse
  • Rucola
  • Artischocke
  • Grapefruit

Wann ist der Höhepunkt der Schwangerschaftsübelkeit erreicht?

Wenn du die ersten drei Monate durchgestanden hast, wird das Gefühl der Übelkeit weniger.

Die Schwangerschaftsübelkeit wird durch das Schwangerschaftshormon HCG, also Human Choriongonadotropin, ausgelöst. 

Der HCG-Spiegel erreicht zwischen der achten und zehnten Schwangerschaftswoche seinen Höhepunkt und nimmt dann allmählich ab.

Tipps gegen die Schwangerschaftsübelkeit

Wenn du an Schwangerschaftsübelkeit leidest, solltest dich auf heisse Duschen verzichten, da die sich negativ auf deinen Kreislauf auswirken und Schwindel verursachen. 

Wenn du vor allem Morgens an Übelkeit leidest, solltest du etwas essen, bevor du aufstehst. Wenn sich der Magen erst einmal beruhigt und der Kreislauf sich vorbereitet hat, kannst du in den Tag starten.

Du solltest übrigens auf  Medikamente verzichten, da du nie genau wissen kannst, wie sie bei einer Schwangerschaft wirken.

Die folgenden Hausmittel helfen gegen Schwangerschaftsübelkeit:

  1. Im Bett frühstücken
  2. Genügend trinken
  3. Nimm Ingwer zu dir
  4. Beseitige unangenehme Gerüche
  5. Überdenke die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
  6. Nutze ein Akupressur-Armband
  7. Mache einen Spaziergang an der frischen Luft
  8. Vermeide unnötigen Stress

1. Im Bett frühstücken

Im Bett vor dem Aufstehen zu essen, kann die Übelkeit am Morgen lindern. Aber nicht unbedingt ein üppiges Frühstück mit allen fettigen Lebensmitteln und Kaffee.

Frühstücke Zwieback, Knäckebrot, salzige Cracker, getrocknetes Obst, trockene Kekse, Nüsse und am besten ein Stück Ingwer dazu.

Diese Mahlzeit soll dazu dienen, den Blutzuckerspiegel anzuheben. Denn ein niedriger Blutzuckerspiegel kann Übelkeit auslösen. 

Wenn du keinen Partner hast, der dir Frühstück macht, solltest du dir diese Mahlzeit am Abend vorher zubereiten.

Nach dem Frühstück solltest du deinen Körper langsam aufrichten, um deinen Kreislauf nicht zu überfordern.

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    2. Genügend trinken

    Insbesondere auf deinem Nachttisch solltest du dir immer etwas zum Trinken hinstellen. Gut geeignet sind Tees, die du auch kalt geniessen kannst.

    Bei Schwangerschaftsübelkeit trinkst du am besten ungesüsste Kräutertees, Pfefferminze, Fenchel, Anis oder Kamille. 

    Verzichten hingegen solltest du auf alle gezuckerten Getränke und Fruchtsäfte, die Sodbrennen auslösen können.

    3. Nimm Ingwer zu dir

    Wer keinen frischen Ingwer essen kann, weil es bitter schmeckt, sollte sich Ingwer in Form von Tees, Bonbons, Kekse oder ähnliches besorgen

    Gerade am Anfang der Schwangerschaft ist Ingwer eine Zauberwaffe gegen Übelkeit und Sodbrennen.

    Du solltest jedoch sparsam damit umgehen, da Ingwer auch Wehen auslösen kann. Ein kleines Stück genügt, um die Beschwerden zu lindern.

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    4. Beseitige unangenehme Gerüche

    Da dein Körper in der Schwangerschaft sehr sensibel ist, reagiert er auch auf Gerüche. Diese Sensibilität tritt aber nicht bei jeder schwangeren Frau auf.

    Bei manchen Frauen kann der Geruch von Parfüms, Rasierwasser, Fleisch oder Kaffee Übelkeit hervorrufen.

    Darum kannst du die Übelkeit lindern, wenn du die störenden Geruchsquellen beseitigst. 

    5. Überdenke die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

    In der Schwangerschaft solltest du Folsäure und bei Vitaminmangel auch bestimmte Vitaminpräparate zu dir nehmen.

    Aber übertreibe es nicht. Insbesondere Eisentabletten können schwer im Magen liegen und Übelkeit verursachen. Besprich die Einnahme dieser Präparate mit deinem Arzt.

    6. Nutze ein Akupressur-Armband

    Eine erstaunliche Wirkung haben Akupressur-Armbänder. Durch den Druck auf den sogenannten Nei-Kuan Punkt am Handgelenk, werden Übelkeit und Brechreiz gelindert.  

    Die Weisheit stammt aus der chinesischen Heilmedizin und ist eine natürliche Alternative zu Medikamenten. 

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    7. Mache einen Spaziergang an der frischen Luft

    Gegen Übelkeit hilft auch ein Spaziergang an der frischen Luft.

    Die frische Luft hilft nicht nur gegen Übelkeit, sondern ist auch wohltuend für Körper und Seele.

    Auch wenn das Wetter gerade nicht einladend ist, solltest du dir jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen, um einen Spaziergang zu machen.

    8. Vermeide unnötigen Stress

    Stress kann auf den Magen schlagen. Es bringt viel, wenn du dir Ruhepausen gönnst, wenn die Übelkeit auftritt.

    Auch Meditation und Yoga helfen und entspannen den Körper und den Magen. Ein kleiner Mittagsschlaf kann Wunder bewirken. Du fühlst dich dadurch erholter und entspannter.

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