Vegane Ernährung in der Schwangerschaft

Vegan zu essen und zu leben ist mittlerweile stark verbreitet und auch kein Tabuthema mehr. Immer mehr Menschen widmen sich diesem Lebensstil.

Doch was viele Fragen aufwirft, ist die vegane Ernährung in der Schwangerschaft. Hier lüften wir das grosse Geheimnis, wann eine vegane Ernährung gesund und wann sie schädlich in der Schwangerschaft sein kann.

Was genau ist Veganismus?

Veganismus ist eine tierfreundliche Lebens- und Ernährungsweise. Veganer meiden tierische Produkte aller Art. Sie ernähren sich also nur von pflanzlichen Produkten. Zudem achten ethisch motivierte Veganer auch auf darauf, vegane Kleidung und andere Produkte zu konsumieren, die keine Tierprodukte enthalten oder Ursprung von Tierversuchen sind. 

Was genau bewegt Veganer dazu, auf tierische Produkte zu verzichten?

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In der Schwangerschaft ist eine gesunde Ernährung ganz besonders wichtig. Dein Kind benötigt für seine Entwicklung viele Nährstoffe, die es nur dank dir erhält.

Beispiele schlechter Tierhaltung

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Viele Tiere werden in der Massentierhaltung unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Sie haben keinen Auslauf und werden eingesperrt.

Im Zentrum liegt der Profit der Fleischindustrie.

Die Tiere müssen innert kurzer Zeit möglichst viel Gewicht zunehmen, damit sie wirtschaftlich rentieren.

So wird manchen Masthühnern das Sättigungsgefühl weggezüchtet, damit sie möglichst schnell ihr Schlachtgewicht erreichen.

Auch umstritten ist, dass Kälber direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt werden.

Krankheiten, die durch Fleischkonsum entstehen können

Immer mehr Studien belegen, dass eine Ernährung mit vielen tierischen Produkten zu gesundheitlichen Schäden führt.

Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Darmerkrankungen sind auf einen zu hohen Konsum tierischer Produkte zurückzuführen.

Weitere Fragen zu diesem Thema

Auf diese Kräutertees solltest du in der Schwangerschaft bis zur verzichten: Himbeerblättertee, Passionsblume und Pfefferminztee – da diese Kräuter wehenfördernd sind, darfst du sie erst ab der 37. Schwangerschaftswoche trinken. (mehr)

Werdende Mütter brauchen pro Tag nur etwa zehn Prozent mehr Kalorien als vor der Schwangerschaft. Der empfohlene Bedarf entspricht einem Früchte-Müsli oder einem Käsebrot mit einem Stück Obst (mehr lesen).

Heisshunger und vermehrter Appetit in der Schwangerschaft sind ein Trick der Natur, damit die Schwangere genügend Nährstoffe zu sich nimmt und die gesunde Entwicklung des Babys gewährleistet ist. (mehr)

Warum Fleisch unseren Darm schädigen kann

Tiere werden auch mit Antibiotika und Hormonen gefüttert.

Dieses Antibiotika nehmen wir durch den Fleischkonsum zu uns, was schädigend für den Darm ist. Der Darm ist unser Immunsystem und massgebend für unsere physische, wie auch unsere psychische Gesundheit, da der Grossteil von Serotonin (Glückshormone) im Darm produziert wird.

Das Fleisch kann bis zu 100 Stunden in unserem Darm vergären. 

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    Kuhmilch kann Krebs auslösen

    Weiterhin kann Kuhmilch nachweislich Krebs auslösen.

    Die Hormone in der Kuhmilch, welche eigentlich für das wachsende Kalb gedacht sind, bewirken im menschlichen Körper auf unser Zellwachstum und kann zur Entstehung von Tumoren führen. 

    Was vegane Schwangere essen sollten

    Wer auf tierischen Produkte verzichtet, isst automatisch mehr Gemüse, mehr Früchte und greift öfters auf gesunde pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Gemüse, Getreide oder Pilze zurück.
    Diese pflanzlichen Proteine sind sehr wichtig, um die biochemischen Prozesse im Körper anregen zu können. Und das Baby ist darauf angewiesen.

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    Vegan schwanger: Als Taschenbuch oder Kindle

    Wie Sie als Veganerin fit und gesund durch die Schwangerschaft kommen.

    Vegan in der Schwangerschaft: Das sind die Risiken

    Wenn eine Frau erst während der Schwangerschaft oder Stillzeit auf eine vegane Ernährung umstellt, kann dies besonders bei einem sehr grossem Rohkostanteil gefährlich sein für das Kind.

    Vegane Rohkost (rohe pflanzliche Lebensmittel wie frisches und getrocknetes Obst, Gemüse, Kräuter, Frischkorn, Nüsse und Keimlinge) wirkt stark entgiftend. Es leitet Gifte und Schwermetalle aus, tötet Viren, Bakterien und Pilze ab und wirkt gegen freie Radikale.

    Wenn eine schwangere Frau plötzlich auf eine solche Ernährungsweise umstellt, entgiftet sie ihren Körper stark. 

    All diese Gifte gehen somit auch auf den Fötus oder auf die Muttermilch über. 

    Vegan in der Schwangerschaft ernähren

    Wer aber schon vor der Schwangerschaft eine vegane Rohkost-Ernährung gelebt hat, kann diese problemlos auch in der Schwangerschaft weiterführen.

    Das Ungeborene kann von diesen vielen Vitaminen profitieren.
    Wichtig ist, dass das Vitamin B12 aber immer zusätzlich ergänzt wird. Denn das befindet sich vor allem in tierischer Nahrung. 

    Überblick